F-Jugend Kicker Moritz Müller bereits in jungen Jahren vorbildlich

Noch sehr jung, aber bereits sehr vorbildlich ist Moritz Müller von der TSG Dülmen: Im Spiel gegen Westfalia Osterwick sorgte er dafür, dass ein zuvor regelwidrig erzielter Treffer seines Teams doch nicht zählte und der Treffer zurück genommen wurde. Für diese vorbildliche Aktion ist der Dülmener zum FLVW Fairplay-Sieger des Monats Februar gewählt worden.


Im Spiel gegen Westfalia Osterwick führte die TSG mit 12:1: Moritz Müller dribbelte im gegnerischen Strafraum und spielte einen flachen Pass vor das Tor, der zum 13:1 verwandelt wurde. Da der Ball wenige Augenblicke vor seinem Pass die Torauslinie überquert hatte, kam Moritz Müller direkt zur Coachingzone und teilte mit, dass der Treffer nicht zählen dürfe. Seine Teamkollegen hatten bis dahin nichts mitbekommen und jubelten. Die Trainer befanden sich in der Coaching Zone und haben die Szene ebenfalls nicht genau verfolgen können. Das Tor wurde daraufhin zurückgenommen. Das in diesem Spiel praktizierte Konzept der Fair-Play-Liga griff hierbei perfekt.

Der Partner der TSG Dülmen, die Fußballschule des VfL Bochum, erklärte sich ohne zu zögern bereit die Übergabe der Glastrophäe in der Halbzeitpause des Heimspiels VfL Bochum gegen FC Heidenheim stattfinden zu lassen. Der VfL lud Moritz, seine Eltern und seinen Trainer Marcel Mahl samt Familie ein.
Nach einer spannenden ersten Hälfte und einer 2:1 Führung der Bochumer wurde Moritz auf das Spielfeld begleitet, direkt vor die Fankurve des VfL. Nach einer kurzen Rede des Leiters der VfL Fußballschule, Jürgen Holletzek, übergab er die Glastrophäe dem sichtlich nervösen Moritz, der sich sehr freute. Die insgesamt 14.639 Zuschauer honorierten sein faires Verhalten auf dem Platz mit anerkennendem Beifall.


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