Torlinientechnik? Unnötig beim BV Bad Lippspringe

Tor, oder doch nicht? Nicht erst seit dem DFB-Pokalfinale wird das Thema heiß diskutiert. Florian Strate brauchte keine Torlinientechnik, um die richtige Entscheidung zu treffen. Der Spieler des Bezirksligisten BV Bad Lippspringe gab zu, dass der Ball die Torlinie nicht überschritten hatte und verhinderte so einen zu Unrecht gegebenen Treffer für sein Team. Für diese vorbildliche Aktion wurde Strate zum FLVW Fairplay-Sieger des Monats April gewählt.

Bildzeile: Vor dem Bezirksligaspiel BV Bad Lippspringe - SV Upsprunge überreichte Kreisfußballobmann Lothar Tebbe dem Sieger des Monats April Florian Strate vom Gastgeber aus Bad Lippspringe den FLVW Fairplay-Preis. Mit Strate freuen sich auch der Vorsitzende des BVL Friederich Uthe (ganz links) und der Geschäftsführer der Fußballabteilung Wolfgang Peters (ganz rechts).

Foto: Christian Kroker

Bei der Bezirksligapartie zwischen dem BV Bad Lippspringe und FC Peckelsheim/Eissen/Löwen stand es 0:0, als nach einem Schuss eines Lippspringer Spielers der Schiedsrichter auf Tor entschied. Florian Strate, Offensivkraft der gastgebenden Lippspringer, sah die Situation anders und teilte dem Schiedsrichter mit, dass der Ball die Torlinie nicht überschritten hatte. Der Schiedsrichter nahm daraufhin den Treffer zurück und das Spiel wurde fortgesetzt. Kurze Zeit später setzte Florian Strate selbst den Ball zur 1:0-Führung in die Maschen. Am Ende siegte die Heimmannschaft mit 3:0.


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